• Claus Schirmer

Entlang der Sendigpromenade

Kleiner Spaziergang im Dezember:


Neulich erblickten wir Leute am gegenüberliegenden Felsen der Elbaussicht – Krippen. Obwohl wir schon viele Jahre in Bad Schandau sind, waren wir noch nicht da. Gemäß dem Motto: „Warum denn in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah…“, machten wir uns auf den Weg.


Zunächst brachte uns die Fähre an das andere Ufer, nach Postelwitz. Danach überquerten wir die B172 und liefen auf dem #Wolfsgraben nach oben. Ein kleiner Weg beginnt auf der linken Seite, kurz vor dem letzten Haus. Danach führt ein Pfad nach unten. Dort steht man dann auf besagtem Felsen und kann auf die #Elbe und nach Krippen, zur #Elbaussicht sehen. Der weitere Verlauf erfolgt in Richtung Historischer #Personenaufzug nach Ostrau. Dabei kann man von weiteren Aussichtspunkten auf die Elbe schauen.


Bei unserer kleinen Tour konnte man u. a. die Baustellen für den neuen barrierefreien Fähranleger und des Außenbeckens an der Toskana Therme sehen. Am Tag des Spazierganges wehte ein starker Wind. Der diensthabende Fährmann hat aber das #Anlegemanöver souverän gemeistert.


Wir konnten an diesem Tag auch einen #Luchs von zwei sehen. Sie sind besonders in der kalten Jahreszeit meist schwer zu entdecken, weil sie sich kaum von ihrer natürlichen Umgebung abheben. Neulich vermeldete die Sächsische Zeitung, das die Tage der Luchse gezählt sind. Die Haltung ist nicht artgerecht. Aber kein Zoo wäre zur Aufnahme der Tiere bereit. Also muss auf einen natürlichen Abgang gewartet werden. Übrigens, vor den Luchsen waren früher Bären im Gehege. Der letzte Bär wurde beim Bärenschmaus im #Elbhotel Bad Schandau auf der Karte angeboten. Aber das ist viele Jahre her.


Wer den kleinen Ausflug beenden möchte kann, mit dem Aufzug nach unten fahren. Auch zu Fuß nach Bad Schandau geht es in die Stadt. Dabei kommt man am #Lutherdenkmal vorbei. Neulich waren Urlauber überrascht, dass es hier so ein Denkmal gibt. Es entstand 1817 anlässlich des 300. Jahrestages der Verbreitung von Luthers Thesen. Den Bau veranlasste Samuel Gottfried Hering, der auch das Badehaus in Bad Schandau erbaute und somit die Grundlage für das Kurbad schaffte.


Oft fragen Gäste nach einem kleinen Trip. Sie sind damit gut bedient. Wer nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, macht ihn einfach umgedreht und fährt mit dem Aufzug nach oben. Wem die Tour zu kurz ist, kann sie in eine Wanderung einbauen, die über Ostrau oder das #Kirnitzschtal führt.


DE-SN | Bad Schandau | 50.915995,14.166623 | 19.12.2020 und 27.12.2020



Schneller Buchungskontakt:

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