• Claus Schirmer

Schiffsverkehr im Bereich der oberen Elbe

Aktualisiert: 20. Jan 2019

Momentan ist mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel:


Bedingt durch Schnee und Regen ist die #Elbe in den vergangenen Tagen angestiegen. Da sich der #Pegelstand knapp unter 3 m bewegt, können auf dem Fluss wieder Schiffe fahren. Am 17. und 19. Januar 2019 wurden die ersten gesichtet.

Durch die lange Trockenperiode im vergangenen Jahr kam der #Schiffsverkehr der oberen Elbe zum Erliegen. Für eine wirtschaftliche Beladung im Zusammenhang mit den Transportkosten ist immer ausreichend Wasser erforderlich.


Nun wird schon lange auf deutscher und tschechischer Seite über den Sinn oder Unsinn des Baues einer #Staustufe in Decin diskutiert. Dabei ist abzuwägen ob die wirtschaftlichen Interessen oder Umweltbelange nützlicher für die Gesellschaft und die Länder sind. Dabei darf nicht vernachlässigt werden, dass es sich gleichzeitig um eine einzigartige Landschaft mit der damit verbundenen Flora und Fauna handelt. Auch die #Hochwassersituation ist zu berücksichtigen.


Wie es aussieht sind die Interessensgegensätze so hoch, dass die EU letztendlich über den Bau entscheiden wird. Aber wenn die Prognosen über zukünftige extreme Trockenzeiten stimmen, so wird auch die schönste und modernste Staustufe kein Wasser herbei zaubern können.


Update: Im oberen Bild ist der Transport eines #Flexfueler001 zu sehen. Wie die Sächsische Zeitung meldete, stellte er sich wahrscheinlich durch ein gerissenes Seil in Obervogelsang quer. Zwei Schiffe mussten ihn wieder auf Kurs bringen.

DE-SN | Bad Schandau | 50.911783,14.169777 | 19.01.2019/20.01.2019



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